So wird Ihre Außengastronomie zum Erfolgsmodell

Im Sommer ist die Gastronomieterrasse eine willkommene Erweiterung des Restaurants oder Cafés. Wenn die Terrasse ebenso liebevoll bis ins Detail geplant ist wie die Innenräume, bietet sie das Potenzial für attraktiven Mehrumsatz.

Gastronomieterrasse passend zum Restaurant

Wie Sie eine Gastronomieterrasse gestalten, hängt entscheidend vom Restaurantkonzept ab. Handelt es sich um ein stylisches Restaurant im Stadtkern, setzt sich die Eleganz idealerweise im Outdoor-Bereich fortsetzen. Zu einer zünftigen Landgastronomie passt ein rustikaler Biergarten mit Bauholzmöbeln. Wichtig ist, dass die Handschrift des Restaurants oder des Cafés innen und außen dieselbe ist.

Behördliche Auflagen beachten

Zu schön wäre es, einfach ein paar Möbel vor die Tür zu stellen und die Außengastronomie zu starten. Doch hier haben Städte und Gemeinden immer noch ein Mitspracherecht. Gerade wenn Sie öffentliche Flächen nutzen möchten, benötigt man eine Sondernutzungserlaubnis. Der Osnabrücker Rechtsanwalt Dr. Caspar David Hermanns, Partner der Osnabrücker Sozietät Dr. Hermanns & Partner, Rechtsanwälte, gibt dazu viele nützliche Informationen in diesem Aufsatz: Maßstäbe einer Sonderbenutzungserlaubnis für Außengastronomie. Liegt die Gastronomieterrasse oder der Biergarten in einem Wohngebiet, gibt es meist auch Auflagen zu den Betriebszeiten.

Die Lage der Terrasse

Planen Sie die Gastronomieterrasse im Zuge eines Neubaus, wird die Terrasse von vorneherein optimal mitberücksichtigt. Bei einem Tagesrestaurant oder Café ist eine Südlage ideal. Wenn das Restaurant aber erst in den Abendstunden öffnet, bietet sich eine Westlage an. Hier können die Gäste dann in aller Ruhe ihren Sundowner bei den letzten Sonnenstrahlen genießen. Auch eine Terrasse nach Osten ist sinnvoll, wenn das Frühstück zu den Stärken eines Cafés zählt. Wenn die Spuren des Klimawandels zunehmen und wir zunehmend heiße Sommer erleben, sind auch ein paar Schattenplätze vorteilhaft. Ein wunderbares Klima herrscht stets unter großen Bäumen. Doch manchmal haben Sie keine Wahl, weil das Restaurant in einem Altbau liegt und die Eingangsbereiche nicht verlegt werden können.

Die Größe der Gastronomieterrasse

Zum einen ist die Terrasse abhängig von der Anzahl der gewünschten Sitzplätze und der gewünschten Nutzung. Eine Außenbar, ein Grill oder Abstelltische müssen bei der Flächenplanung berücksichtigt werden.

Der Terrassenbelag

Im Außenbereich sollte der Terrassenbelag vor allem rutschfest sein. Sie haben die Qual der Wahl zwischen Fliesen, Holz oder Natursteinen. Besonders großzügig wirkt die Optik, wenn der Bodenbelag innen und außen gleich ist. Oft ist das der Fall, wenn sich das Restaurant in einem Wintergarten-Anbau befindet oder der Belag von Anfang an so ein geplant wurde. Inzwischen gibt es auch sehr pflegeleichte Fliesen in Holzoptik aus Kunststoff, die optisch nicht mehr vom echten Belag zu unterscheiden sind. Es gibt sogar auch In-und Outdoor-taugliche Teppiche für alle, die es kuscheliger mögen. Eine gute Übersicht dazu findet sich hier.

Gestaltungselemente der Gastronomieterrasse

Eine Gastronomieterrasse wird zum Gästemagneten, wenn sie wie ein Raum wirkt. Das erreicht man, wenn man gezielt Gestaltungselemente einsetzt. Raumteiler oder Windschutz-Paneele können eine bewusste Begrenzung und außerdem eine Abgrenzung zwischen verschiedenen Sitzbereichen schaffen. Ebenso wie im Innenraum wirkt eine Terrasse lebendiger, wenn Sie bei größeren Flächen verschiedene Sitzhöhen wählen: Stuhl- und Tischgruppen in klassischer Höhe gehören ebenso dazu wie Outdoor-Lounge-Möbel und Barhocker sowie Hochtische für den Außenbereich. Auch Sonnenschirme und Markisen schaffen einen wohnlichen Raumcharakter durch die bewusste Begrenzung nach oben.

Die richtigen Terrassenmöbel

Bei der Auswahl der Terrassenmöbel ist es wichtig, dass sie zum Stil der Innenräume passen. Was Sie nach außen repräsentieren, erwarten die Gäste auch im Innenraum. Achten Sie bei der Auswahl der Möbel außerdem darauf, ob die Möbel an Ort und Stelle stehenbleiben oder ob sie immer wieder weggeräumt werden. Stapelbare Terrassenstühle sind hier vorteilhaft.

Schwere Bauholz-Möbel bieten sich für ständig genutzte Gastronomieterrassen oder Biergärten an. Inzwischen gibt es eine riesige Vielfalt an Materialien und Formen für den Langzeit-Einsatz im Outdoor-Bereich. Wer flexibler bleiben möchte, wählt leichte, am besten auch stapelbare Stühle aus Polypropylen oder Streckmetall. Polypropylen ist ein Werkstoff, der witterungs- und UV-beständig ist. Im Gussverfahren entstehen fantasievolle Formen. Streckmetall-Terrassenmöbel sind ebenfalls leicht, wirken grazil und elegant. Sehr beliebt sind auch Aluminium-Terrassenmöbel, denn Alu-Stühle und Alu-Tische sind wetterbeständig und garantiert rostfrei.

Wärme erhöht Verweildauer

Mit den ersten Sonnenstrahlen lockt es die Gäste nach draußen. Doch sobald die Sonne nicht mehr scheint, wird es kalt. Einfache Abhilfe leisten hier Fleecedecken, die es in vielen Geschäften zum kleinen Preis gibt. Um effizient Wärme auf der Terrasse zu erzeugen, bieten sich Wärmestrahler an.

Stimmungsvolle Terrassen-Beleuchtung

Wenn man an langen Spätsommerabenden sein Steak auf der Terrasse isst, möchte der Gast natürlich sehen, was sich auf dem Teller befindet. Stimmungsvolles Licht verbreiten Windlichter oder auch kleine Tischleuchten, die mit sparsamen LEDs ausgestattet sind. Teilweise gibt es sie auch mit Batterien, so dass die Zuleitung hier kein Problem ist. Romantisch wirkt es, wenn Bäume oder Wände von unten mit LED-Strahlern angeleuchtet werden. Auch Stufen können aus Sicherheitsgründen mit eingelassenen Strahlern ausgestattet werden. Beleuchtete Blumentöpfe sorgen für gelungene Akzente. Pfiffige Ideen finden sich auch in diesem Artikel von Schöner Wohnen. Getrost des Mottos „Licht lockt Leute“ rundet eine gelungene Außenbeleuchtung das Ambiente einer Gastronomieterrasse perfekt ab.